Language

Malariafreie Safaris in Namibia

Nina van Zyl
von Nina van Zyl
Veröffentlicht am 27. Juni 2023
4 Minuten Lesezeit

Eine Reise nach Namibia kann absolut malariafrei und entspannt sein – mit atemberaubenden Safaris im ganzen Land. Das bedeutet: Du musst dir keine Gedanken darüber machen, ob du deine Malariatabletten genommen hast oder ob dein Mückenspray wirklich wirkt. Eine Safari in Namibia ist die perfekte Gelegenheit, die Big 5 in freier Wildbahn zu erleben und Erinnerungen für die Ewigkeit zu sammeln. Namibia ist ein fantastisches Reiseziel, und hier sind unsere Favoriten für malariafreie Safaris.

(Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Game Drive und einer Safari? Wir erklären es dir.)

Ist Namibia malariafrei?

Obwohl es in Namibia Malaria gibt, treten die meisten Fälle vor allem im Norden und Nordosten des Landes auf. Zudem sind Mücken besonders während der Regenzeit aktiv, wenn es ausreichend Wasserstellen gibt. Den Großteil des Jahres über ist das Land jedoch weitgehend malariafrei. Trotzdem gilt: Sicherheit geht vor. Wenn du dir Sorgen machst, empfehlen wir dir, dich auf die Regionen zu konzentrieren, in denen Malaria so gut wie gar nicht vorkommt.

Eine Übersichtskarte von Namibia mit den Malariarisikogebieten

Unsere liebsten malariafreien Ziele in Namibia:

Namib-Naukluft-Nationalpark

Genau dafür ist Namibia berühmt: riesige, orangefarbene Dünen, die sich bis zum Horizont erstrecken. Der Namib-Naukluft-Nationalpark erstreckt sich von der Küste im Süden Namibias bis weit ins Landesinnere. Er umfasst weite, unberührte Wüstenlandschaften, in denen faszinierende Pflanzen und Tiere zuhause sind – wie etwa die Welwitschie, eine Pflanze mit nur zwei Blättern, die hunderte oder sogar tausende Jahre alt werden kann. Bekannt ist der Park vor allem für das Sossusvlei, eine Ansammlung aus ausgetrockneten Pfannen und gigantischen Dünen. Der berühmteste Ort dort ist das Deadvlei. Die schwarzen, abgestorbenen Akazienbäume bilden einen scharfen Kontrast zum strahlend weißen Boden, eingerahmt von orangefarbenen Dünen und einem tiefblauen Himmel. Ein Anblick, der für Namibia steht und Fotografen sowie Abenteurer gleichermaßen begeistert.

(Hier findest du unsere liebsten Wanderrouten in Namibia, inklusive einiger Tipps für den Namib-Naukluft.)

Damaraland

Elefantenfamilie mit Jungtier im Damaraland

Es gibt nur noch wenige Orte auf der Welt, die so ursprünglich und wild sind wie Damaraland. Mit einem erfahrenen Guide an deiner Seite öffnet sich diese Wildnis und gibt ihre Geheimnisse preis. Damaraland ist berühmt für seine große, stabile Population vom Aussterben bedrohter Spitzmaulnashörner. Dazu kommen wüstenangepasste Elefanten, frei lebende Löwen und Leoparden. Aber das ist noch nicht alles: Die Region beherbergt auch eine beeindruckende Sammlung uralter Felszeichnungen, die vor Jahrtausenden in der Gegend um Twyfelfontein entstanden sind. Die bekannteste davon ist die „Weiße Dame“. Ob sie nun eine Frau europäischer Herkunft oder einen lokalen Schamanen darstellt – schau es dir am besten selbst an und bilde dir ein eigenes Urteil. Luxuriöse Unterkünfte wie die Shipwreck Lodge oder das Hoanib Skeleton Coast Camp liegen gefühlt am Ende der Welt und geben dir das Gefühl, als erster Entdecker dieses Landes unterwegs zu sein.

(Hier erfährst du mehr über die Geheimtipps im Damaraland)

Waterberg Plateau Park

Berge am Horizont des Waterberg-Plateaus

Der Waterberg ragt markant aus der flachen Umgebung heraus und zieht seit jeher Mensch und Tier gleichermaßen an. Vor der Unabhängigkeit Namibias wurden seltene Arten wie Nashörner, Rappen- und Pferdeantilopen sowie Büffel auf das Plateau umgesiedelt, wo sie durch die natürliche Barriere geschützt waren. Heute kannst du bei einer geführten Safari gesunde Bestände vieler Tierarten beobachten. Da der Berg das ganze Jahr über Wasserquellen bietet, wirst du bei einer Wanderung auf den vielen Pfaden schnell den Kontrast zum restlichen, trockenen Namibia bemerken.

(Klick hier für Infos zu Wanderungen zum Aussichtspunkt auf dem Waterberg und mehr)

Ist der Etosha Nationalpark malariafrei?

Durch die Nähe zu den nördlichen und östlichen Regionen Namibias liegt der Etosha in einem Gebiet, in dem ein Malariarisiko besteht. Wenn du dir deswegen Sorgen machst, empfehlen wir dir, den Park lieber auszulassen. In den trockenen Wintermonaten zwischen Juni und August ist die Mückenaktivität jedoch gering, da es kaum Wasserstellen gibt – und damit sinkt auch das Risiko. Der westliche Teil des Parks, in der Nähe des Dolomite Resorts und des Olifantsrus-Campingplatzes, ist die sicherste Wahl, wenn du Mücken weitestgehend aus dem Weg gehen willst.

(Hier geht’s zu unserem kompletten Guide für den Etosha Nationalpark)

Zeit für eine Safari in Namibia – ganz ohne Malaria

Safari im Etosha-Nationalpark mit einem großen Elefanten

Eine Safari durch Namibia kann sicher, komplett malariafrei und obendrein unvergesslich sein – vorausgesetzt, du wählst die richtigen Regionen und die passende Reisezeit. Eine gute Faustregel, um dich auf Safari vor Mücken und anderen Insekten zu schützen: Bedecke abends und nachts so viel Haut wie möglich. Lass dich von der Malaria-Thematik nicht von einer Safari in Namibia (oder auch in Südafrika) abhalten. Es gibt so viele wunderschöne und aufregende malariafreie Ziele in Namibia, die du unbedingt entdecken solltest – ganz ohne Mückenspray im Gepäck.

Schreib dem Viatu-Team – wir helfen dir dabei, die besten Orte für deine unvergessliche und malariafreie Safari in Namibia zu finden.