Language

Safari vs. Game Drive

Nina van Zyl
von Nina van Zyl
Veröffentlicht am 20. Juli 2020
4 Minuten Lesezeit

Wenn du dich schon mal gefragt hast, was eigentlich der Unterschied zwischen einer Safari und einem Game Drive ist, bist du damit nicht allein. Für alle, die den afrikanischen Kontinent noch nicht bereist haben, klingen die Begriffe oft erst einmal gleich – schließlich geht es bei beidem irgendwie ums Reisen, oder? Wir bringen Licht ins Dunkel, damit du genau weißt, was dich erwartet, bevor du überhaupt deinen Koffer packst.

Zuerst das Wichtigste: Falls du dich gewundert hast, warum alle so ein Aufheben um eine Fahrt machen, bei der man Spiele spielt – und das mitten im afrikanischen Busch! – hier die Aufklärung: „Game“ steht in diesem Kontext für Wildtiere. Ein Game Drive ist also schlicht eine Fahrt durch die Natur, bei der du Tiere in ihrer ganzen Pracht beobachtest.

Safari – Eine Reise, die du nicht vergisst

Bei einer Safari geht es genauso sehr ums Unterwegssein wie ums Entdecken. Das Wort stammt aus dem Swahili und bedeutet „Reise“ – und gibt es eine bessere Reise als eine durch Afrika? Eine Safari umfasst meist das gesamte Erlebnis: von der Unterkunft über die Aktivitäten bis hin zur Anreise. Sie hat diesen romantischen Beigeschmack von Selbstfindung, dem Erkunden des Unbekannten und dem Aufbruch in die Wildnis. Ein Game Drive hingegen ist deutlich kürzer – meist nur ein paar Stunden – und besteht aus einer Fahrt durch einen Nationalpark oder ein Wildreservat, um Tiere zu sichten. Das machst du entweder mit deinem eigenen oder einem Mietwagen oder auf der Ladefläche eines offenen Geländewagens (meist ein Toyota oder Land Rover 4x4 mit erhöhten Sitzen und Sonnendach), der von einem Guide gefahren wird.

Traditionell fanden Safaris vor allem in Ostafrika statt. Das lag daran, dass sie früher oft von Großwildjägern unternommen wurden, die die offenen Ebenen, das Klima oder den kolonialen Charakter der Region bevorzugten. Kenia war im 19. Jahrhundert ein Zufluchtsort für Siedler, die den steifen Konventionen ihrer Heimat den Rücken kehrten, um Abenteuer zu suchen und – seien wir ehrlich – auch ein bisschen Unfug zu treiben. Heute hat sich einiges geändert: Safaris sind mittlerweile auf dem ganzen Kontinent möglich, von Südafrika bis Ägypten. Aber eines ist geblieben: Der Gin Tonic nach der Fahrt ist noch immer Kult. Egal, ob du Safari-Neuling oder Profi bist, Viatu bietet maßgeschneiderte Safari-Reisen in einige der besten Wildbeobachtungs-Destinationen der Welt an, darunter Ruanda, Simbabwe, Botswana und Südafrika.

Safari-Jeep fährt durch die Wüste mit Tieren in der Nähe
Elefant in Namibia
Der Kilimandscharo in Afrika
Kopf eines Leoparden

Game Drive – Ab in die Wildnis

Du kannst Afrika besuchen, ohne auf Safari zu gehen, aber du kannst (wir wiederholen: du kannst einfach nicht!) Afrika besuchen, ohne einen Game Drive zu machen. Das geht gar nicht. Ein Game Drive ist schlichtweg eine dieser Aktivitäten, die ganz oben auf jeder Bucket List für eine Afrikareise stehen – und das aus gutem Grund. Es ist das afrikanische Erlebnis schlechthin.

Klar, du kannst auch in deiner Heimat langsam mit Fernglas und Kamera im Anschlag durch die Gegend fahren, aber in einem afrikanischen Naturschutzgebiet oder Wildpark ist das ein ganz anderes Kaliber. Mit einem Guide an deiner Seite profitierst du von dessen Expertenwissen, wenn es darum geht, die Big 5 aufzuspüren. Wenn du auf eigene Faust unterwegs bist, bestimmst du das Tempo selbst und genießt die atemberaubende Natur, ohne dass dich jemand hetzt oder dir ins Bild läuft. Mit etwas Glück wirst du sogar Zeuge eines echten Naturdramas – und dein Fahrzeug ist der einzige Zuschauer.

Du siehst also: Während eine Safari die gesamte Reise durch Afrika beschreibt, ist ein Game Drive eine spezielle Aktivität, die dich den wilden Bewohnern des Kontinents ganz nah bringt. Es spricht absolut nichts dagegen, beides zu kombinieren – im Gegenteil, das solltest du unbedingt. Geh auf Safari in Afrika und nimm so viele Game Drives mit, wie du nur kannst. Entdecke den Ernest Hemingway in dir, setz dir eine beigefarbene Kappe auf, zieh ein weißes Hemd an und lass deinen Blick von einem Aussichtspunkt über die weiten Grasebenen schweifen. Dass dein weißes Hemd dabei nicht lange weiß bleibt, gehört dazu – genieß den Moment und fühl dich wie einer der ersten Pioniere des Kontinents.

Bist du bereit für deine erste Safari? Auf der Website von Viatu erfährst du alles, was du wissen musst.