Im Greater Kruger gibt es wahrlich keinen Mangel an Zeltcamps, aber nur sehr wenige sehen so aus wie dieses.
Masiya's Camp ist das erste Zelt-Projekt von Liz Biden in ihrer 25-jährigen Geschichte mit The Royal Portfolio. Auch das TIME Magazine war begeistert und kürte es zu einem der „World's Greatest Places“ für 2026.
Das Camp eröffnete im Juni 2025 mit sechs Suiten, einer gemeinsam genutzten Konzession mit dem Royal Malewane und einem Design-Anspruch, bei dem andere Zeltcamps glatt wie Entwürfe aus der Planungsphase wirken.
Die Lounge, die dir sofort zeigt: Das hier ist kein gewöhnliches Zeltcamp.
Die Suiten
Sechs Zeltsuiten im Thornybush Private Nature Reserve, jede davon etwa 230 Quadratmeter groß. Zum Vergleich: Das ist mehr Fläche als in den meisten Wohnungen im Zentrum von London.
Die ausfahrbaren Glaswände öffnen das Schlafzimmer direkt zum Busch. Auf dem Holzdeck wartet ein privater, beheizter Plunge Pool. Dazu gibt es eine Innen- und eine Außendusche (wir empfehlen die Außendusche bei Sonnenaufgang, wenn die Luft noch kühl genug ist, um sich wie eine Belohnung anzufühlen). Eine überdachte Sala lädt für die Nachmittage ein, an denen der einzig vernünftige Plan darin besteht, einfach mal gar nichts zu tun.
Das Design spielt mit rosafarbenen Tönen, afrikanischer Kunst von Tafadzwa Tega und Nontsikelelo Veleko sowie Vintage-Möbeln, die einen spannenden Kontrast zu den klaren, modernen Linien bilden. Zeltstoff, ja. Bescheiden, nein.
Erwähnenswert ist auch, dass die Suiten so weit auseinander stehen, dass man weder die Nachbarn sieht, noch ihre Gespräche hört oder ihnen versehentlich vom Plunge Pool aus zuwinkt. Privatsphäre in einem Zeltcamp – wir hätten nicht gedacht, dass uns das so beeindrucken würde, aber genau das hat es.
Der Name
Das Camp ist nach Wilson Masiya benannt, der zu einem der angesehensten Fährtenleser im Greater Kruger wurde. Er kam 1999 als Flüchtling ins Royal Malewane – mit kaum mehr als einem scharfen Blick und tiefem Wissen über den Busch. Bis zu seinem Tod im Jahr 2015 war er dort als Guide tätig. Die Kultur des Fährtenlesens, die das Royal Malewane heute prägt, ist zu einem großen Teil sein Vermächtnis.
Das Guiding stand im Royal Malewane schon immer im Mittelpunkt. Alles andere – die Zimmer, das Design, die Plunge Pools – existiert nur, weil das Guiding den Anfang machte. Masiyas Geschichte ist fest mit der Konzession verwoben.
Das Guide-Team mit seinem Land Cruiser vor der Main Lodge. Fünfundzwanzig Jahre geballtes Fährtenleser-Wissen in diesem Konzessionsgebiet – und es werden täglich mehr.
Big Five, ganz ohne Zäune
Gäste im Masiya's Camp teilen sich dasselbe private Konzessionsgebiet wie der Rest der Royal Malewane-Kollektion: Big Five-Land, komplett ohne Zäune und direkt an den Kruger National Park angrenzend. Zweimal täglich geht es auf Game Drive. Dazu geführte Bush Walks und Fotosafaris für alle, für die ein 600mm-Objektiv zum Handgepäck gehört.
Das Guide-Team ist für die gesamte Royal Malewane-Anlage zuständig und zählt zu den besten im Greater Kruger. Wir sprechen hier von einer Infrastruktur, die über ein Vierteljahrhundert gewachsen ist. Die Fährtenleser in diesem Gebiet bringen jahrzehntelange Erfahrung mit, wenn es darum geht, die Wildnis von Thornybush zu lesen – und die Gäste im Masiya's profitieren voll davon.
Wer zwischen den Safaris Lust auf ein richtiges Spa-Programm hat, kann das Royal Waters Spa in der Main Lodge nutzen. Wobei: Bei der Größe der Suiten tun es ein privater Plunge Pool und ein entspannter Nachmittag auf der Terrasse genauso gut.
Ein Leopard im Konzessionsgebiet von Thornybush, völlig ungestört.
Die Kollektion
Masiya's ist der neueste Zuwachs der Royal Malewane-Kollektion, die sich mittlerweile über vier Lodges und drei private Villen erstreckt – insgesamt 24 Suiten in einem einzigen privaten Konzessionsgebiet. Das Farmstead ist ideal für Familien und versprüht echten Farmhaus-Charme. Das Waterside überblickt ein Wasserloch und ist der Fels in der Brandung. Die Malewane Lodge ist das Flaggschiff, frisch renoviert und der Ort, der das Anwesen weltbekannt gemacht hat. Und dann ist da noch das Masiya's: die Suiten sind hier am großzügigsten, die Privatsphäre am größten und es ist das einzige Camp unter Canvas.
Das Hauptzelt von außen. Terrakottafarbener Canvas auf einer Stahlkonstruktion, zur Vorderseite offen, wobei der Lounge-Bereich fließend in den Busch übergeht.
Anreise
Du kannst mit Airlink zum Flughafen Hoedspruit Eastgate fliegen – es gibt Direktverbindungen ab Johannesburg und Kapstadt. Von dort sind es noch 40 Minuten Fahrt bis zum Camp. Alternativ können Charterflüge direkt auf der privaten Landebahn der Unterkunft landen.
Die meisten Gäste verbinden ihren Aufenthalt im Masiya's mit zwei oder drei Nächten in Kapstadt oder den nahegelegenen Cape Winelands – egal, ob du die Safari als krönenden Abschluss oder als Startpunkt deiner Reise planst.
Für wen ist es geeignet?
Das Masiya's Camp ist ideal für Paare oder kleine Gruppen, die eine Safari im Greater Kruger suchen, dabei aber nicht auf die Privatsphäre einer Villa, das Design eines Boutique Hotels und ein erfahrenes Guide-Team mit über 20 Jahren Busch-Expertise verzichten wollen. Wenn du das echte Safari-Feeling im Zelt suchst, ohne Kompromisse beim Komfort einzugehen, bist du hier genau richtig.
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