Du freust dich schon riesig auf dein Abenteuer in Namibia? Absolut verständlich! Aber bevor du deine Koffer packst und in den Sonnenuntergang düst, lies dir kurz unsere 6 Insider-Tipps durch. So wird dein Roadtrip garantiert ein voller Erfolg.

1. Pack Bikini und Jacke ein – es wird heiß... und kalt!
Namibia ist ein Wüstenland. Das bedeutet: tagsüber strahlender Sonnenschein und kaum Luftfeuchtigkeit. Sei also vorbereitet mit Sonnenbrille, Hut, einem leichten Tuch und einer immer gefüllten Wasserflasche. Es ist sowieso nie verkehrt, einen Kanister Wasser im Auto zu haben, wenn du dich in die Wüste wagst. Aber Achtung: Nachts kann es in der Wüste extrem abkühlen. Unser dringender Rat: Vergiss auf keinen Fall eine warme Jacke! Im Dezember kann es in Namibia richtig heiß werden – deshalb zieht es in dieser Zeit fast alle an die Küste, wo die Temperaturen angenehm mild bleiben. Perfekt, wenn du Lust auf Live-Musik, ein kühles lokales Bier und Beach-Partys hast.

2. Die Entfernungen sind riesig – tank voll und starte früh
Man unterschätzt leicht, wie lange man in Namibia von A nach B braucht. Check vor der Abfahrt die Strecke zum nächsten Ziel und berechne die Fahrzeit großzügig – denk dran, dass man auf Schotterpisten langsamer unterwegs ist und du sicher öfter für einen Fotostopp anhalten willst. Steh vor langen Etappen lieber etwas früher auf, damit du noch vor Sonnenuntergang ankommst. Und ganz wichtig: Tank bei jeder Gelegenheit voll! Du weißt nie, ob die nächste Station auf deiner Karte wirklich eine Tankstelle hat, und mitten im Nirgendwo mit leerem Tank liegenzubleiben, willst du sicher nicht. Profi-Tipp: Nimm für Notfälle einen Ersatzkanister mit. Weitere Tipps für dein Solo-Abenteuer findest du in unserem Guide: So klappt dein Roadtrip durch Namibia.

3. Der frühe Vogel fängt das beste Foto
Sei früh dran. Ernsthaft, denn egal wo auf der Welt du bist – nichts ruiniert ein Foto so sehr wie andere Touristen. An manchen Orten, wie Sossusvlei, bleibt dir nichts anderes übrig, als mit der restlichen Herde in den Park zu fahren, es sei denn, du übernachtest in einer der Lodges direkt im Park – ein echter Bonus! In Namibias berühmter Geisterstadt Kolmanskop kannst du ein spezielles Fotografen-Ticket kaufen. Damit hast du Zugang zum Gelände, bevor und nachdem es für die breite Öffentlichkeit geöffnet ist. Eine großartige Option, um diese unvergesslichen Aufnahmen der Häuser ohne Fußspuren im Sand zu bekommen.




4. Denk dran: Wilde Tiere sind wild – verhalte dich auch so
Wenn dir ein Elefant oder ein Nashorn den Weg versperrt, weich aus, zieh dich zurück und bleib ruhig. Sei besonders bei Nashörnern vorsichtig, da sie schnell gereizt sind und dafür bekannt sind, anzugreifen. Elefantenbullen schlagen mit den Ohren und suchen Blickkontakt, wenn sie genervt sind und zum Angriff übergehen könnten. Auf beliebten Campingplätzen gibt es oft Tiere, die an Menschen gewöhnt sind, aber widersteh dem Drang, sie zu füttern. Außerdem solltest du deine Vorräte sofort wegschließen, wenn du sie nicht brauchst, und die Autofenster immer geschlossen halten. Paviane sind extrem schlau – manche haben sogar gelernt, Autotüren zu öffnen. Sie können ziemlich aggressiv werden, also pass auf und lass dich auf keinen Fall auf Interaktionen ein. Besonders bei einem Game Drive, wenn die Tiere direkt vor dir stehen: Lass es einfach. Du bist dir nicht sicher, was genau ein Game Drive ist? Hier erfährst du mehr: Safaris vs. Game Drives.

5. Einfach mal durchatmen
Auf Reisen passiert es schnell, dass man nur so von einem Ziel zum nächsten hetzt. Aber bei einem Namibia-Roadtrip geht es doch genau darum, sich wie ein Entdecker zu fühlen. Und dazu gehört eben auch das Entdecken an sich. Nimm dir also die Zeit für Zwischenstopps: Trink einen Kaffee in einem abgelegenen kleinen Restaurant wie Conny’s bei Rehoboth. Gönn dir ein erfrischendes Getränk, nachdem du den intensiven Geruch einer der weltweit größten Kolonien von Südafrikanischen Seebären erlebt hast. Oder nasche den besten Apfelkuchen Namibias in Solitaire. Genau diese kleinen Momente machen eine Reise erst richtig besonders.

6. Sicherheit geht vor
Jeder Reisende weiß, dass man seine Umgebung im Blick behalten sollte. Das ist immer eine gute Idee, aber in einem so dünn besiedelten Land wie Namibia beziehen sich unsere Sicherheitstipps eher auf die Natur. Trage zum Beispiel nachts immer geschlossene Schuhe – man weiß schließlich nie, ob man nicht versehentlich auf ein kleines Tier mit spitzen Scheren oder Fangzähnen tritt. Wenn du die Freiheit beim Campen mitten im Nirgendwo genießt, befolge unseren Rat und schlage dein Lager niemals in einem Flusstal auf. Selbst in einer so trockenen Region wie Namibia kann es zu Sturzfluten kommen, die – wie der Name schon sagt – völlig ohne Vorwarnung auftreten. Begegne der Wildnis wie einem unberechenbaren Freund: mit Vorsicht und gesundem Menschenverstand. Und gib immer jemandem Bescheid, wo du unterwegs bist.

Damit steht deinem Abenteuer in Namibia nichts mehr im Weg – wir sind sicher, dass es eine der besten Reisen deines Lebens wird. Du willst deinen Trip mit Viatu buchen? Abonniere unseren Newsletter, um als Erster alle Neuigkeiten zu erfahren.

