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Im Rampenlicht: Die Ugly 5

Marrian
von Marrian
Veröffentlicht am 13. Februar 2021
3 Minuten Lesezeit

Die „Big 5“ stehen bei jedem Afrika-Reisenden ganz oben auf der Bucket List. Ganze Urlaube werden rund um die Begegnung mit diesen faszinierenden Tieren geplant. Manche Reisende kennen vielleicht auch die „Little 5“, obwohl sie deutlich schwerer zu entdecken sind. In diesem Blogpost erfährst du alles, was du über die Ugly 5 wissen musst. Noch nie von ihnen gehört? Dann lies weiter.

1. Hyäne

Mit ihrem gelb-braun gefleckten Fell sind Hyänen relativ leicht zu entdecken. Sie sind extrem anpassungsfähig und kommen in den unterschiedlichsten Lebensräumen zurecht – von der Savanne über Wälder bis hin zu Gebirgen. Hyänen lassen nichts verkommen und fressen sogar Knochen und Hufe ihrer Beute. Als soziale Tiere sind sie in Gruppen unterwegs, die man Clans nennt.

Fun Fact: Jede Hyäne hat ein einzigartiges „Whoop“-Geräusch, an dem sie von anderen Hyänen wie an einer Signatur erkannt wird!

zwei Hyänen laufen über eine Straße

2. Marabu

Der Marabu ist als „Bestatter-Vogel“ bekannt und ein Aasfresser, der sich sowohl von Kadavern als auch von lebender Beute ernährt. Wegen seines kahlen Kopfes und Halses gilt er nicht gerade als Schönheitskönig – doch die fehlenden Federn schützen ihn beim Fressen vor bakteriellen Infektionen. Abgesehen davon sind sie beeindruckende Flieger mit einer Flügelspannweite von fast 3 Metern!

Fun Fact: Bei heißem Wetter pinkeln sich Marabus selbst auf die Beine, um sich abzukühlen.

Marabu steht auf einer Wiese mit grünen Weiden im Hintergrund

3. Warzenschwein

Pumbaa, der beliebte Gefährte von Timon aus dem weltberühmten Animationsfilm, ist ein Warzenschwein. Diese Wildtiere gehören zur Familie der Schweine, sind eher klein und haben zwei Paar Stoßzähne (ja, insgesamt vier!). Sie nutzen diese Zähne zum Kämpfen, bei der Nahrungssuche und zum Graben. Warzenschweine sind zudem ziemlich clever: Oft schnappen sie sich einfach die Bauten anderer Tiere, anstatt sich selbst die Mühe zu machen, einen zu graben.

Fun Fact: Sie gehen immer rückwärts in ihren Bau, damit sie morgens direkt mit dem Kopf voran nach draußen stürmen können!

Warzenschwein auf einer kargen Grasfläche

4. Geier

Als bekanntes Mitglied der „Gesundheitspolizei der Natur“ sind Geier Aasfresser, die sich von verendeten Tieren ernähren. Sie haben einen hervorragenden Geruchs- und Sehsinn, mit dem sie ihre nächste Mahlzeit im Handumdrehen aufspüren. Geier sind gesellige Vögel – wenn sie gemeinsam fressen, nennt man eine solche Gruppe übrigens „Wake“. Ihre kahlen Köpfe und Hälse machen sie durch ihre beeindruckende Flügelspannweite von fast 3 Metern wieder wett!

Fun Fact: Ein Grund, warum Geier vom Aussterben bedroht sind, ist, dass sie in manchen Kulturen als Unglücksbringer gelten.

Geier auf einem Baumast

5. Gnu

Manchmal wirken sie wie eine Mischung aus drei Tieren – Büffel, Pferd und Ochse –, doch eigentlich gehören Gnus zur Familie der Antilopen. Ein langes Gesicht, Hörner und eine Mähne sind ihre typischen Merkmale. Trotz ihrer extrem schlechten Sehkraft sind Gnus unermüdliche Weidetiere, die auf der Suche nach saftigeren Grasflächen weite Strecken zurücklegen. Das führt jedes Jahr zur großen Wanderung von rund 1,5 Millionen Tieren von den südlichen Serengeti-Ebenen in Tansania bis in die Maasai Mara nach Kenia.

Fun Fact: Schon sechs Minuten nach der Geburt kann ein Gnu-Kalb bereits stehen!

Gnu-Herde blickt in die Kamera

Entgegen ihrem wenig schmeichelhaften Namen sind die „Ugly 5“ verdammt spannende Tiere und bei deiner nächsten Safari definitiv einen genaueren Blick wert. Damit hast du jetzt fünf Tiere auf deiner Liste und ein paar faszinierende Fakten für deine Safari-Begleitung parat.

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