Language

Lenas Check: Onguma The Fort

Lena Melcher
von Lena Melcher
Veröffentlicht am 11. Mai 2021
5 Minuten Lesezeit
Der Innenhof ist eine Oase der Ruhe – perfekt, um nach einem Tag auf Safari abzuschalten.
Wir waren absolut begeistert von diesem Ort.
Besonders beeindruckend ist, wie er die umliegende Landschaft dominiert!

Nach unserer Zeit im Zentrum des Etosha Nationalparks hieß es für uns: ab in den Osten. Wir haben die Etosha Safari Lodge nach einer geführten Game Drive am frühen Morgen verlassen und sind selbst durch den Park gefahren, bis wir unseren letzten Stopp auf unserer epischen Namibia-Reise erreicht haben: Onguma The Fort.

Lage

Das Onguma The Fort liegt im Onguma Private Game Reserve, direkt vor dem östlichen Eingangstor des Etosha Nationalparks. Es ist eine von vier Luxus-Lodges mitten im privaten Reservat. Aber: The Fort ist anders als jede andere Lodge in Namibia. Es erinnert eher an ein marokkanisches Schloss als an eine klassische Safari-Unterkunft – voll mit nordafrikanischer Keramik, edlen Metallen und dunklem Holz.

Die Fahrt von der Etosha Safari Lodge zu Onguma The Fort

Bei unserer Ankunft wurden wir direkt mit Erfrischungen begrüßt und haben eine kurze Führung über das Gelände bekommen. Das Haupthaus besticht durch ein ganz eigenes Design – von antiken, geschnitzten Türen bis hin zu kunstvollen Wasserspielen. In der Lounge im Inneren von The Fort sitzt man richtig gemütlich, und im hinteren Bereich hast du einen direkten Blick auf das Wasserloch des Camps (das regelmäßig von Warzenschweinen und Springböcken besucht wird!). Draußen gibt es ein kleines Tauchbecken und eine Sitzgelegenheit, die direkt in einem flachen Pool liegt. Und das Beste: Beide werden von der Außenbar bedient! Im offenen Essbereich gibt es Frühstück und Abendessen auf Restaurant-Niveau. Ganz oben im Turm wartet eine gemütliche Lounge-Ecke mit spektakulärer Aussicht – der perfekte Ort für einen Sundowner.

Das außergewöhnliche Design von The Fort und die Liebe zum Detail machen diesen Ort zu einem Safari-Ziel, das seinesgleichen sucht.

Aktivitäten

Die Safari-Ausflüge sind erstklassig.
Wir haben alles gesehen, was der Etosha Nationalpark zu bieten hat.
Unser Guide hat für eine großartige Zeit gesorgt. Besonders, wenn es darum ging, die Drinks zu mixen ;)
Ich kann dir nur wärmstens empfehlen, das Beste aus deinen Game Drives herauszuholen.

In der Lodge dreht sich alles um die Tierwelt. Auch wenn du den Etosha Nationalpark auf eigene Faust erkunden kannst, lohnt es sich, die geführten Morgen- und Abend-Game-Drives durch das Onguma Private Game Reserve zu nutzen. Wir waren nur zwei Nächte dort, und nachdem wir von der Etosha Safari Lodge kamen und durch den Etosha Nationalpark nach Onguma gefahren sind, war ein Sundowner-Game-Drive genau das Richtige zum Abschalten. Unser Guide hatte jede Menge Drinks und Snacks dabei. Nachdem wir eine Weile nach Tieren Ausschau gehalten hatten, stoppten wir mitten im Nirgendwo. Er baute einen Tisch auf und zauberte eine köstliche Platte mit Käse, Weintrauben und Crackern. Wir nippten an unseren Gin Tonics, beobachteten den Sonnenuntergang und lauschten den spannenden Geschichten unseres Guides über das private Wildreservat und seine Bewohner.

Das Onkolo Hide

Das Onkolo Hide ist eine wunderbare Ergänzung zum Angebot der Lodge.

Auf dem Rückweg zur Lodge kamen wir am Onkolo Hide vorbei – ein künstlich angelegtes Versteck an einem Wasserloch, von dem aus du deine Kamera in Position bringen oder einfach nur die Tiere beobachten kannst. Wir sind zwar nicht selbst hineingegangen, aber unser Guide hat es uns vom Safari-Fahrzeug aus gezeigt. Er erklärte uns, dass dort genug Platz ist, um auf Sitzsäcken zu entspannen, und es sogar eine kleine Küche gibt, in der Snacks und Drinks für die Gäste vorbereitet werden.

Die Fotos, die du hier machen kannst, machen dich zur Legende auf Instagram!
Auch das Design des Hides ist ein echtes Highlight. In der Lodge wurde wirklich an alles gedacht.
Die Tiere kommen einem hier richtig nah.
Perfekt für richtig gute Fotos.

Zimmer

Im The Fort wohnst du in einem von 13 Zimmern: Es gibt 11 Suiten, eine Flitterwochen-Suite und die Sultan Suite, die direkt im Hauptturm liegt. Die anderen Suiten sind jeweils etwa 50 Meter voneinander entfernt links und rechts des Hauptgebäudes verteilt. Alle sind mit Klimaanlage, Minibar und einem großzügigen Bad mit Innen- und Außendusche ausgestattet. Von den Holzterrassen hast du einen tollen Blick auf die Pfanne – wir konnten von unserem privaten Aussichtspunkt aus jede Menge Tiere beobachten. Die Sultan Suite ist deutlich größer und bietet zusätzlich einen Fernseher, einen Steinkamin und eine tiefe Badewanne. Die Einrichtung ist bis ins kleinste Detail durchdacht.

Unser Zimmer war luxuriös und der perfekte Rückzugsort.
Ich habe sogar noch ein bisschen Zeit gefunden, um etwas zu arbeiten.
Die Pflegeprodukte im Bad waren erstklassig.
Genauso wie die Terrasse, auf der wir wunderbar entspannen und den Ausblick genießen konnten.
Video thumbnail

Ich war ein riesiger Fan der Auswahl an Spirituosen und Tonics auf unserem Zimmer. Das Erste, was wir nach dem Abstellen unserer Taschen gemacht haben? Einen erfrischenden Drink mixen und den Blick von unserer privaten Terrasse aus genießen. Interessanterweise gab es im Zimmer auch eine tolle Auswahl an hochwertigen Zeichenutensilien und Papier. Sogar eine Yogamatte lag bereit! Solche Extras machen den Aufenthalt für mich gleich viel persönlicher. Ich liebe diese Liebe zum Detail.

WLAN

Das WLAN ist stark und in der gesamten Lodge verfügbar, auch auf den Zimmern.

Essen

Die Küche war abwechslungsreich und kreativ: authentische namibische Gerichte treffen hier auf europäische Einflüsse und feine nordafrikanische Noten. Auch für Vegetarier und Veganer gibt es tolle Optionen, inklusive einer großen Auswahl an Milchalternativen! Zum Abendessen hatte ich einen Avocado-Mango-Salat, gefolgt von einer knusprigen veganen Frühlingsrolle mit Auberginen-Karotten-Püree. Zum Frühstück gab es frisch gebrühten Kaffee und Eier ganz nach Wunsch – bei mir Rührei mit Pilzen und Tomaten, dazu Kaffee mit Hafermilch!

Nachhaltigkeit

Onguma ist bekannt für sein großes Engagement in Sachen Naturschutz und Nachhaltigkeit. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Schutz der Nashörner und der Anti-Wilderei-Arbeit. Da die Wilderei in Namibia in den letzten Jahren leider zugenommen hat, konnte Onguma eine bestens ausgebildete und voll ausgestattete Anti-Wilderei-Einheit aufstellen, die das 34.000 Hektar große Reservat Tag und Nacht patrouilliert.

The Fort unterstützt außerdem die Oshivelo Farming Initiative – ein lokales Projekt, das Arbeitsplätze für die Gemeinde vor Ort schafft. Das dort angebaute frische Gemüse kommt direkt in die Küche der Lodge. In nur sechs Jahren hat das Projekt die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort spürbar verbessert. Zudem stammen Wein und Bier, die in der Lodge serviert werden, aus lokaler Produktion.

Meine Highlights

  • Der Aufenthalt im privaten Schutzgebiet direkt vor den Toren des Etosha-Nationalparks ermöglichte uns exklusive Tierbeobachtungen ganz für uns allein.

  • Ein fantastisches Frühstück mit Blick auf ein Wasserloch, an dem sich ständig Tiere zum Trinken versammelten.

  • Die Lodge bietet Spa-Behandlungen und Massagen direkt bei uns auf dem Zimmer an.

Der Ausblick zum Sonnenuntergang ist einfach unschlagbar.
Die Außenbereiche sind der perfekte Ort für ein Dinner unter freiem Himmel.
Nach einem Tag auf Safari ist das der ideale Ort, um richtig abzuschalten.
Wir haben es auf jeden Fall in vollen Zügen genossen.

Ist das was für dich?

Im The Fort dreht sich alles um persönlichen Service, exzellentes Essen und Luxus. In Kombination mit der Nähe zum Etosha-Nationalpark und der spektakulären Tierwelt im Onguma Private Game Reserve kann ich dir das The Fort nur wärmstens ans Herz legen.

In 3 Worten: Stylisch, Safari, Luxus