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Lenas Check: Desert Hills Lodge

Lena Melcher
von Lena Melcher
Veröffentlicht am 20. April 2021
4 Minuten Lesezeit

Nach unserem ersten Tag in Windhoek sind wir am nächsten Morgen voller Vorfreude aufgewacht. Die Taschen waren gepackt, das Herz klopfte – bereit für den nächsten Teil unserer Reise. Die knapp sechsstündige Fahrt vom Elegant Guesthouse in Richtung Sossusvlei führt über einen kurvigen, rauen Bergrücken, wo Namibias Wüsten aufeinandertreffen: die trockene Kalahari und die Namib. Was mir von dieser Fahrt besonders im Gedächtnis geblieben ist, sind die Farbenpracht und die surrealen Landschaften.

Auf halber Strecke haben wir einen Stopp bei Conny’s Restaurant & Coffee Shop eingelegt – für einen dringend nötigen Kaffee und ein nettes Gespräch mit dem Besitzer, Günther. Danach ging es entspannt weiter zum zweiten Stopp unseres Namibia-Abenteuers: der Desert Hills Lodge.

Lage

Nur 30 Minuten vom Sossusvlei-Gate entfernt schmiegt sich die Desert Hills Lodge wie eine Fata Morgana an den Hang einer kleinen Sanddüne. Direkt bei der Ankunft fielen uns die traumhaften, pod-artigen Chalets auf, die sich perfekt in die karge Wüstenlandschaft einfügen. Umgeben sind sie von einer schier endlosen, bronzefarbenen Weite und den ikonischen Kameldornbäumen.

Aktivitäten

Dieser abgelegene Teil der Wildnis ist ein Paradies für Entdecker, mit unzähligen Felsformationen, die darauf warten, erkundet zu werden. Bei Sonnenauf- und -untergang sorgen das Licht und die Schatten für spektakuläre Ausblicke – die perfekte Kulisse für ein tolles Instagram-Foto oder eine Yoga-Session, um neue Energie zu tanken. Die Region ist zwar nicht für ihre Tierwelt bekannt (auch wenn wir tatsächlich eine Giraffe gesehen haben!), dafür aber umso mehr für ihre surreale Landschaft. Das eigentliche Highlight sind die berühmten Dünen von Sossusvlei. Wir sind die Big Daddy Dune hochgewandert, haben den Sesriem Canyon erkundet und sind durch das Deadvlei spaziert.

Unsere liebste Aktivität war jedoch eine Heißluftballonfahrt mit Namib Sky – ein absolutes Must-Do, wenn du die Namib-Wüste besuchst! Es war ein traumhafter Blick auf die ikonischsten Sehenswürdigkeiten des Landes und jede Sekunde in der Luft wert.

Zimmer

Die Lodge verfügt über 18 Chalets. Sie sind geräumig und in geschmackvollen, neutralen Tönen gehalten. Dunkle Holzelemente und helle, kühle Bettwäsche unterstreichen den großzügigen Komfort. Es gibt europäische Steckdosen und sogar USB-Anschlüsse. Unser Zimmer hatte ein privates Sonnendeck mit einem Ausblick, der bis zum Horizont reichte – dazu gab es jede Menge Privatsphäre und Ruhe. Der Panoramablick, den wir bei jedem Blick nach draußen genießen konnten, hat unseren Aufenthalt perfekt gemacht.

Die Gemeinschaftsbereiche befinden sich auf Holzterrassen, mit separaten Essbereichen und einer Lounge mit Bar. Außerdem gibt es einen Pool mit Liegen und einem schattigen Plätzchen, das wir sehr zu schätzen wussten.

WLAN

WLAN gibt es nur im Empfangsbereich, in den Chalets hast du keinen Empfang. Du kannst also versuchen, ein bisschen was aufzuholen, aber deine To-do-Liste wird sich nur sehr langsam kürzen lassen.

Kulinarik

Das Gourmet-Restaurant serviert richtig leckere Gerichte – und ich kann dir sagen: Es gibt auch tolle vegetarische Optionen. Wenn du Fleisch isst, wirst du die Wildgerichte lieben.

Nachhaltigkeit

Das Fleisch in der Lodge kommt aus der Region – Importe aus dem Ausland gibt es hier nicht. Das Gleiche gilt für das Gemüse. Die Weine stammen aus dem benachbarten Südafrika und das Bier wird in Namibia bezogen. Kurze Transportwege und absolute Top-Qualität!

Meine Highlights

  • Stilvolle Zimmer und eine Architektur mit echtem Gespür für Design

  • Eine Umgebung, die jeden Moment noch besonderer macht

  • Super freundliches und herzliches Personal

Ist das was für dich?

Die Lodge ist richtig schick. Die Zimmer sind großzügig, die Umgebung ist traumhaft und die Nachmittage sind perfekt, um einfach mal abzuschalten – entweder bei angenehmer Klimaanlage auf dem Zimmer oder im kühlen Schatten am Pool. Eine Nacht ist viel zu kurz, vor allem wenn man die Anreise bedenkt. Bleib am besten mindestens zwei Nächte und fühl dich wie zuhause.

In 3 Worten: Abgelegen, weitläufig, wunderschön