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Die Top 10 Tiere für deine Fotosafari in der Sambesi-Region (und wo du sie findest)

Nina van Zyl
von Nina van Zyl
Veröffentlicht am 12. August 2021
4 Minuten Lesezeit

Wenn es einen Grund gibt, warum so viele Reisende nach Afrika kommen, dann ist es die unglaubliche Tierwelt. Die Sambesi-Region in Namibia bildet da keine Ausnahme. Dank der üppigen, grünen Landschaft und der vielen Wasserquellen wimmelt es hier nur so von Arten, die man im restlichen Land kaum zu Gesicht bekommt. Für alle angehenden Fotografen ist die Region ein echtes Paradies, um ein paar spektakuläre Aufnahmen von faszinierenden Tieren zu machen. Hier sind unsere Top 10, die unbedingt vor deine Linse gehören – und wo du sie am besten findest.

1. Flusspferde

Flusspferde gehören zu den Flüssen Afrikas einfach dazu. Bei einer Bootsfahrt auf dem Sambesi oder seinen Nebenflüssen wirst du mit ziemlicher Sicherheit auf ganze Gruppen treffen, die gemütlich im Wasser dösen. Ein Foto von einem Flusspferd mit weit aufgerissenem Maul ist der Klassiker schlechthin. Du findest sie eigentlich überall, wo es Wasser gibt. Wir empfehlen dir aber eine Bootstour auf dem Sambesi oder dem Chobe, der die nördliche und südliche Grenze der Region bildet.

Ein großes Flusspferd im Fluss, das mit weit aufgerissenem Maul gähnt und dabei seine Zähne und Stoßzähne vor dem glitzernden Wasser präsentiert.

2. Elefanten

Als größte Landsäugetiere sind Elefanten ein absolutes Must-See bei deinem Trip in die Sambesi-Region. Zum Glück sind sie kaum zu übersehen. Während du auf einer Pirschfahrt durch das leuchtend grüne Gebüsch fährst, kann es gut sein, dass plötzlich eine ganze Elefantenherde vor dir auftaucht. Die besten Bilder gelingen dir jedoch am Flussufer, wenn sie im Wasser planschen oder ihre Rüssel nutzen, um ihren Durst zu stillen. In den Nationalparks Mudumu und Bwabwata triffst du garantiert auf sie, da diese direkt an ihrer Wanderroute liegen.

Ein Elefantenbaby

3. Kaffernbüffel

Das letzte Mitglied der Big 5 hat es aus gutem Grund auf die Liste geschafft: Diese Tiere können extrem gefährlich sein. Aber keine Sorge, aus deinem Auto oder dem Safari-Fahrzeug heraus bist du absolut sicher. So kannst du in aller Ruhe beobachten, wie sie ihre Nasen in die Luft strecken, als hätten sie eine ziemlich schlechte Meinung von dir. Die besten Chancen, sie zu entdecken, hast du im Mudumu- und Bwabwata-Nationalpark – manchmal stehen sie sogar direkt am Straßenrand!

Kaffernbüffel

4. Afrikanischer Wildhund

Das sind nicht die freundlichen kleinen Welpen, die du vielleicht erwartest. Afrikanische Wildhunde sind extrem erfolgreiche Jäger und zählen zu den besten Afrikas. Sie jagen im Rudel, und ihr aufgeregtes Jaulen versetzt ihre Beute garantiert in Angst und Schrecken. Wenn du diese Tiere in freier Wildbahn siehst, kannst du dich glücklich schätzen – und wenn du sogar ihre Welpen entdeckst, ist das ein echtes Highlight. Besuche den Bwabwata-Nationalpark, um deine Chancen zu erhöhen.

Afrikanischer Wildhund

5. Letschwe

Diese goldbraunen Schönheiten kommen nur hier in der Region vor. Letschwes haben einen weichen, weißen Bauch, und die Männchen tragen beeindruckende, spiralförmig gedrehte Hörner. Dank ihrer Schwimmhäute zwischen den Hufen und einer wasserabweisenden Substanz an den Beinen können sie sich blitzschnell durch flaches Wasser bewegen und so jedem Räuber in der Nähe entwischen.

Letschwe, eine goldbraune Schönheit

6. Pferdeantilope

Stell dir eine Antilope mit den Ohren von Dobby, dem Hauselfen aus Harry Potter, vor. Dazu noch mittellange Hörner und eine schwarz-weiß gezeichnete Gesichtsmaske – fertig ist die Pferdeantilope. Zugegeben, sie gehört vielleicht nicht zu den Schönheiten des Tierreichs, aber genau das macht sie so besonders. Außerdem sind sie ziemlich selten. Du kannst sie sowohl im Mudumu- als auch im Bwabwata-Nationalpark entdecken.

Pferdeantilope

7. Gnu

Das Gnu zählt zu den sogenannten „Ugly 5“ – und mal ehrlich, einen Schönheitswettbewerb gewinnt es sicher nicht. Bekannt sind sie nicht nur für ihr spezielles Aussehen, sondern auch durch den Film „Der König der Löwen“, in dem eine Gnu-Herde Mufasa, Simbas Vater, in die Flucht schlägt. Aber keine Sorge: Auf Safari bist du absolut sicher vor ihnen. Halte im Bwabwata-Nationalpark Ausschau nach diesen Tieren.

Gnu

8. Chobe-Buschbock

Der Chobe-Buschbock gehört zu den kleineren Antilopen der Region und wird dich mit seinen großen Kulleraugen und den feinen Ohren sofort verzaubern. Die Männchen tragen sanft geschwungene Hörner, und beide Geschlechter haben weiße Punkte auf den Flanken, als hätte ein Künstler wild mit dem Pinsel gespritzt. Die kleinen Kerle sind gar nicht so leicht zu finden, da sie lieber in kleinen Gruppen unterwegs sind statt in riesigen Herden wie Zebras oder Springböcke. Im Bwabwata-Nationalpark hast du gute Chancen, sie zu sehen.

Chobe-Buschbock

9. Leopard

Leoparden gehören zu den scheuesten Raubkatzen Afrikas und lassen sich nur selten blicken. Sie sind jedoch in der Sambesi-Region zuhause. Mit etwas Glück und dem richtigen Timing bei deinem Besuch im Bwabwata-Nationalpark könntest du tatsächlich das Privileg haben, einen von ihnen zu entdecken. Halte also unbedingt die Augen offen!

Leopard auf einem Baum

10. Löwe

Der König der Tiere ist auch im Sambesi-Gebiet zuhause, vor allem im Bwabwata- und im Nkasa-Rupara-Nationalpark. Die großen Katzen sind zwar eher nachtaktiv, aber mit etwas Glück entdeckst du sie tagsüber, wie sie entspannt im Schatten eines großen Baumes oder Busches faulenzen.

Männlicher und weiblicher Löwe

Bei so vielen Tieren, die es im Sambesi zu entdecken gibt, wird es höchste Zeit, dass dein Abenteuer losgeht.